Was muss für die Auflagemeldung vorliegen?
a) Auflagenzahlen, unterteilt nach Auflagenkategorien:
Um die Auflagenmeldung erfolgreich erstellen zu können, müssen für das betreffende Quartal zunächst einmal alle relevanten Zahlen aus Produktion, Vertrieb und Verkauf des Printtitels vorliegen, um sie den einzelnen Auflagenkategorien zuordnen zu können:
- die Anzahl der im Quartal insgesamt gedruckten Exemplare
- die Gesamtzahl der Abonnements (d.h. die Summe aus der Anzahl der Abo-Verträge für die einzelnen Ausgaben/Erscheinungstage des Quartals); diese Gesamtzahl muss gegebenenfalls nach Mehrfachabonnements und Mitgliederabonnements aufgeschlüsselt werden
- die Gesamtzahl der Exemplare, die im Quartal für den Einzelverkauf ausgeliefert wurden
- die Gesamtzahl der sonstigen Verkäufe
Gemeldet werden die Auflagen von Anzeigenbelegungseinheiten
Deshalb bezieht sich die Auflagenmeldung nicht einfach auf die Gesamtauflage der Vertriebsausgaben eines bestimmten Zeitungs- oder Zeitschriftentitels in einem bestimmten Quartal, sondern auf die Belegungseinheiten, nach denen Anzeigen für diesen Titel oder für Titelkombinationen gebucht werden können.
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Bevor wir uns mit Zahlen und Formularfeldern befassen, sollten wir ein paar Worte zu den Grundlagen sagen. Viele konkrete Fragen klären sich von selbst, wenn das Grundprinzip klar ist.
Zweck der Auflagenmeldung: Transparenz gegenüber dem Werbemarkt
Hinter der IVW-Auflagenmeldung steht das Ziel, dem Werbemarkt verlässliche, detaillierte und vergleichbare Auflagenzahlen zu liefern. Werbekunden (bzw. die von ihnen beauftragten Werbe- und Media-Agenturen) wollen nicht nur wissen, wie viele Exemplare eines Titels überhaupt verbreitet wurden, sondern auch über welche Kanäle, wie viele davon gratis abgegeben wurden und dergleichen mehr.