Bis Mitte der 1920er-Jahre waren Zeitungen und Zeitschriften die wichtigsten Informationsmedien. Ab den 1920er-Jahren gewannen Kino und Radio zunehmend an Bedeutung. Während der NS-Zeit wurden die Medien staatlich gesteuert, nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte ihr Neuaufbau unter Aufsicht der Alliierten. Mit der Gründung der Bundesrepublik 1949 konnten auch Altverleger wieder publizieren, während die Medien in der DDR bis zur Wiedervereinigung staatlich kontrolliert blieben. Seit den 1960er-Jahren prägte das Fernsehen den Medienkonsum, verstärkt durch private Rundfunk- und Fernsehanbieter ab den 1980er-Jahren. Nach der Wiedervereinigung wuchs der deutsche Medienmarkt zusammen. Mit dem Aufkommen des Internets ab den 1990er-Jahren und sozialer Medien seit den 2010er-Jahren wurde die Medienlandschaft zunehmend digital, während klassische Print- und Rundfunkmedien weniger dominant sind als früher.
HISTORIE
Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) bietet seit ihrer Gründung am 9. Dezember 1949 dem Werbemarkt verlässliche Angaben über die Verbreitung und die Reichweiten von Medien, die auch als Werbeträger dienen.
1914 bis HEUTE
Die Entwicklung des Marktstandards seit den Anfängen in den USA
1914
Audit Bureau of Circulations (ABC) in den USA
In Arlington Heights, einem Vorort von Chicago, wurde das Audit Bureau of Circulations (ABC) gegründet. Verlage konnten ihre Auflagen erstmals prüfen und regelmäßig veröffentlichen lassen. Das Non-Profit-Kontrollbüro war als Joint Industry Committee (JIC) organisiert und stand unter gemeinsamer Aufsicht aller Marktteilnehmer.
1922
Organisme de Justification de la Diffusion (OJD) in Paris
Nach Ende des Ersten Weltkrieges entstand das erste europäische Kontrollbüro in Paris. Das Organisme de Justification de la Diffusion (OJD) ermöglichte eine Vergleichbarkeit von Titeln und lieferte verlässliche Angaben über Druck, Verbreitung und Verkauf von Zeitschriften und Zeitungen.
1931
Society of British Advertisers (ISBA) in Großbritannien
Im Oktober gründeten Verleger und Werbewirtschaftsvertreter die Society of British Advertisers (ISBA), ein Büro in Berkhamsted, etwa 50 Kilometer nordwestlich von London.
1933
Auflagenbuch-Pflicht in Deutschland
Im März führten die Nationalsozialisten eine Werbesteuer auf Inserate ein und verpflichteten die Verleger Auflagenbücher als Berechnungsgrundlage zu führen. Während des Zweiten Weltkriegs unterlagen Presse, Rundfunk und Film bis 1945 der Kontrolle durch das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP) und viele Titel verschwanden vom Markt.
1949
Gründung Zentralausschuss der Werbewirtschaft (ZAW) und Informationsstelle zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) in Wiesbaden
In der Nachkriegszeit begann der Wiederaufbau des deutschen Medienmarkts und zwölf Wirtschaftsverbände initiierten den Zentralausschuss der Werbewirtschaft (ZAW) als deutsche Kontrollorganisation. Mit der Gründung der Informationsstelle zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) am 9. Dezember etablierte sich ein Marktstandard, der Anzeigenkunden verlässliche Angaben über Verbreitung und Verkauf von Medien lieferte. Der ZAW-Präsident Dr. Wilhelm Tigges übernahm die Geschäftsführung der IVW und die Organisationen nahmen ihre Arbeit in einer Bürogemeinschaft am Leberberg in Wiesbaden auf. Bis heute übernimmt der ZAW-Präsident den Vorsitz des IVW-Verwaltungsrats und beruft den Hauptgeschäftsführer.
1950
Erste Auflagenmeldung von Zeitungen
Im April veröffentlichte die IVW die erste Auflagenliste mit den Auflagenmeldungen teilnehmender Verlage.
1951
Erste Auflagenmeldung von Zeitschriften
Die Informationsgemeinschaft dehnte ihre Kontrolltätigkeiten auf weitere Werbeträger aus und veröffentlichte erstmals die Auflagen von Zeitschriften. Im Laufe der Zeit wurde die Auflagenliste u.a. um Supplements, Kalender und Handbücher ergänzt.
1952
Umzug nach Bonn-Bad Godesberg
ZAW und IVW verlegten ihren Sitz gemeinsam von Wiesbaden nach Bonn-Bad Godesberg.
1954
Gründung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)
Im Juli gründete sich in Bonn der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), ein Zusammenschluss zwischen Neu-Verlegern, die von den Alliierten Lizenzen zur Herausgabe einer Zeitung erhalten hatten, und Alt-Verlegern, die vor 1945 publizierten und unter alliierter Besatzung ein Publikationsverbot hatten.
1955
Von der Informationsstelle zur Informationsgemeinschaft
Die IVW wurde als eingetragener Verein selbstständig und bezeichnet sich seitdem als Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. mit Geschäftsführer Dr. Georg Wronka
1960
Erstes Besucherfrequenzverzeichnis deutscher Kinos
Zusätzlich zur Auflagenmeldung veröffentlichte die IVW im Juli das erste Besucher- frequenzverzeichnis deutscher Kino-Leinwände in Frequenzstaffeln zu je 10.000 Jahresbesuchern, das der Filmförderungsanstalt (FFA) als offizieller Nachweis vorgelegt wurde.
1965
IVW übernimmt Prüfung für Außenwerbung
Im November wurde das Melde- und Prüfverfahren für Werbemöglichkeiten für Außenwerbung in und an Verkehrsmitteln sowie deren Betriebsmöglichkeiten eröffnet.
1971
Vorstand des IVW-Verwaltungsrat Dr. Dankwart Rost
Dr. Dankwart Rost, Marketing-Direktor der Siemens AG in München, wurde zum neuen Vorsitzenden des IVW-Verwaltungsrat gewählt.
1973
IVW-Geschäftsführer Uwe Albrecht
Im Mai übernahm Uwe Albrecht die Geschäftsführung der IVW. Bis in die 1980er Jahre veröffentlichte die IVW in ihrer Auflagenliste den Informationsdienst IVW-Praxis und eine Karte der Fernsprechbücher.
1985/1986
IVW wagt den Schritt ins Computerzeitalter
Vom Papier zum Computer: Die IVW stellt ihre Prozesse um.
1990
Erste ehemalige DDR Auflagen
Die IVW veröffentlichte zum ersten Quartal erstmals eine Ergänzungsbroschüre mit Auflagen aus den neuen Bundesländern.
1995
Erste deutsche Tageszeitungen im Internet
Im Mai stellten die Schweriner Volkszeitung und die taz erste redaktionelle Beiträge online zur Verfügung. Im Dezember initiierte der ZAW die Entwicklung entsprechender Kontrollverfahren für Werbeträger in den neuen Informationstechnologien.
1997
Gründung der IVW Digital
Die IVW entwickelte verbindliche Standards für die Nutzungs- und Reichweitenermittlung von Online-Angeboten anhand der Kennziffern Visit und PageImpression. Das erste Prüfverfahren beruhte auf einer Referenzauswertung der im Logfile registrierten Zugriffsdaten. Dr. Manfred Lange wurde neuer Vorstand des IVW-Verwaltungsrats, der die erste Richtlinie für die Prüfung von digitalen Medien verabschiedete. Weiterhin wurden ein Organisationsausschuss und eine technische Kommission eingerichtet. Im November veröffentlichte der IVW-Digitalbereich die ersten Nutzungsdaten von fünfundfünfzig angeschlossenen Angeboten. In den nächsten Jahren stieg die Zahl der an der IVW-Kontrolle teilnehmenden Angebote auf 191.
1998
Auflagenzahl IVW-geprüfte Kundenzeitschriften wächst
Fach- und Kundenzeitschriften erzielten eine verkaufte Auflage von knapp 45 Millionen Exemplaren und verdoppelten damit den Vorjahresstand. Die Tageszeitungen stabilisierten sich bei einer verkauften Auflage von 29 Millionen.
1999
verbessertes Auswertungsverfahren IVW Digital und Gastgeberrolle bei IFABC
Ab Juli wurden die Nutzungszahlen der IVW-geprüften Online-Medien mit einem verbesserten Verfahren ermittelt: Gezählt wurden nur noch Visits mit mindestens einer PageImpression. Zugriffe ohne geladene Grafiken sowie Robot-Zugriffe wurden besser herausgefiltert. Die IVW ist erstmalig Gastgeber für die General Assembly der IFABC weltweit.
2000
50 Jahre IVW
Am 23. Mai beschloss der IVW-Verwaltungsrat den Umzug von Bonn nach Berlin. Am 21. Juni feierte die IVW ihr Jubiläum im ehemaligen Plenarsaal in Bonn mit Prof. Dr. Peter Glotz vom Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen.
2001
IVW Geschäftsführer Michael Schallmeyer
Hans-Henning Wiegmann wurde Präsident des IVW-Verwaltungsrats, Michael Schallmeyer Geschäftsführer. Die IVW-Online führte eine neue Messsoftware ein; die Zählboxen erfassten Visits und PageImpressions und konnten bis zu 25.000 Seitenabrufe pro Sekunde zählen.
2002
Skalierbares Zentrales Messverfahren (SZM) und AGOF
Sieben Verbände der Medien und Werbewirtschaft gründeten die INFOnline als neutrale extern unabhängige Messstelle für Online Reichweiten für die Weiterentwicklung der IVW-Zählboxen. Im September führte INFOnline das Skalierbare Zentrale Messverfahren (SZM) ein, dessen clientseitige Messung eine präzisere Erfassung der Reichweiten ermöglichte., im Dezember gründeten Online Vermarkter die AGOF, die Reichweiten über „Unique User“ ausweist.
2003
Umzug nach Berlin
Die IVW-Kontrolle von Online‑Medien gewann an Akzeptanz. Im April wurden erstmals T‑Online-Zahlen mit über 600 Millionen monatlichen Visits veröffentlicht, zudem beschloss der Verwaltungsrat neue Richtlinien. Im August zogen ZAW und IVW gemeinsam nach Berlin um.
2004
Erster E-Mail-Newsletter IVW-Praxis und neues Kategoriensystem Digital
Die IVW digitalisierte ihren Informationsdienst und versendete „IVW‑Praxis“ erstmals als Newsletter. Im September stellte sie auf der Online-Messe OMD ein neues Kategoriensystem vor, im Oktober wurden die Nutzungsdaten erstmals danach ausgewiesen.
2006
neue IVW Internetpräsenz
Die Online-Nutzung IVW-geprüfter Angebote verzeichnete hohe Zuwachsraten. Im Mai schaltete die IVW eine neue Internetpräsenz mit verbesserter Informationsstruktur und barrierefreiem Webdesign frei.
2007
Präsident des IVW-Verwaltungsrat Dr. Michael Kern und neues Prüfangebot für Sponsoring von Veranstaltungen
Hans-Henning Wiegmann wurde Vorsitzender des Deutschen Werberats, Dr. Michael Kern neuer Präsident des IVW-Verwaltungsrats. Inkrafttreten von Richtlinien für die Werbeträgerleistungskontrolle von Veranstaltungen verabschiedete. Dem Fachverband für Sponsoring und Sonderwerbeformen e.V. (FASPO) wurde ein stimmberechtigter Sitz eingeräumt. Im Mai war die IVW Gastgeber für die IFABC (EMEA) Konferenz in Berlin.
2008
Hauptgeschäftsführer Manfred Parteina, neue IVW-Mitglieder und Fußball-EM
Manfred Parteina trat die Nachfolge von Dr. Georg Wronka an und wurde neuer Hauptgeschäftsführer von ZAW und IVW. Der Hamburger Sportverein (HSV) und The Sponsor People GmbH wurden Mitglieder der IVW und unterstellten ihre Event-Reihe "T-Mobile Extreme Playgrounds" dem Prüfverfahren. Während der Fußball-EM stieg die Nutzung von Nachrichtenportalen um 21 %, insgesamt erreichten die IVW-Mitglieder über 40 Mrd. Seitenaufrufe, getrieben durch stark wachsenden User-Content.
2009
50. Handbuch Besucherfrequenz der Filmtheater
Der HSV meldete Ticketzahlen seiner 17 Heimspiele an die IVW, die geprüft und veröffentlicht wurden (7 ausverkauft, sonst im Schnitt 93 % Auslastung). Im April erschien das 50. Kino-Handbuch mit Daten zu über 3.900 Leinwänden. Im September stellte die IVW Digital auf der dmexco den Kategorien‑Visits vor.
2010
Auflagenliste auf CD-ROM
Der Druck der Auflagenliste wurde eingestellt und die Zahlen auf CD-Rom ausgeliefert.
2011
Datenschutz und Skalierbares Zentrales Messsystem (SZM)
Im Januar stellte Hamburgs Datenschutzbeauftragter Prof. Johannes Caspar die Onlineseite hamburg.de wegen rechtswidriger Tracking-Software ein. Im September präsentierte die IVW Digital auf der dmexco eine datenschutzkonforme Ausweisung; INFOnline passte das SZM mit gekürzten IP-Adressen an.
2013
Werbeträgerleistung für mobile Endgeräte und neuer Präsident Andreas F. Schubert
Werbungtreibende, Agenturen und Medienanbieter führten neue Kennziffern für mobile Online-Angebote ein; die IVW Digital erweiterte ihr Datenangebot um Apps, MEWs und CTV. Die Abteilung Paid‑Content veröffentlichte die Statistik „Digitale Lizenzen“. Andreas F. Schubert wurde ZAW‑Präsident und Vorsitzender des IVW‑Verwaltungsrats.
2014
Relaunch IVW-Webseite und Start Meldeverfahren Paid Content
Die IVW Digital veröffentlichte die monatlichen Nutzungsdaten auf ihrer neuen Internetseite und stellte dort auch ein neues Meldeverfahren für Paid Content zur Verfügung. Dafür wurde das Meldeverfahren für Außenwerbung aufgelöst.
2015
Paid Content light
IVW ermöglicht Mitgliedern das erst neu in 2014 eingeführte IVW-Meldeverfahren Paid Content erstmals unter realen Bedingungen zu testen.
2016
IVW Auflagenarchiv, Facebook Instant Articles und Google Accelerated Mobile Pages
Die IVW veröffentlichte ein digitales Auflagenarchiv mit Quartalsdaten deutscher Presseerzeugnisse und Statistiken für 1950–1997. Im Frühling erfasste die IVW Digital erstmals den Traffic zu Facebook Instant Articles und Google Accelerated Mobile Pages von auditierten Mitgliedsangeboten.
2017
Neuer IVW-Geschäftsführer Dr. Kai Kuhlmann
Im September verabschiedete sich Michael Schallmeyer in den Ruhestand und Dr. Kai Kuhlmann wurde neuer IVW-Geschäftsführer. ePaper-Verkäufe erreichten erstmalig die 2-Millionen-Marke.
2018
8 Mrd. Besuche auf digitalen Werbeträgern
Im Januar ermöglichte die IVW auch Nicht-Mitgliedern eine gewerbliche Nutzung der IVW-Daten. Im Februar wurden mehr als 8 Milliarden Besuche auf digitalen Werbeträgern gemessen, die meisten im mobilen Internet. Zum 1. Quartal 2018 wurde das Meldeverfahren der Auflagen für Verlage vollständig elektronisch umgestellt.
2019
3rd-Party-Cookies und Tagesdaten von Webseiten und Apps
Martin Krieg übernahm Anfang des Jahres die Leitung der IVW Digital, die ihr Angebot um tägliche Kennzahlen für Websites, Apps und CTV erweiterte. INFOnline entwickelte mit dem SZMnG ein Add-on für zuverlässigere Visit-Erfassung ohne 3rd-Party-Cookies. Zum dritten Quartal prüfte die IVW Print ePaper-Verkäufe erstmals über Lizenzen (Nutzungsrechte). Mit dem Ruhestand des Präsidenten Manfred Parteina übernahm Dr. Kai Kuhlmann Ende des Jahres die alleinige Geschäftsführung der IVW.
2020
Corona-Pandemie und IVW-Blog Digital
Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten starken Einschränkungen in der Distribution von Printerzeugnissen wurde die Meldepflicht der Auflagen für die IVW-Mitgliedsverlage vorübergehend ausgesetzt. IVW, ÖAK und WEMF starteten eine D‑A‑CH‑Kooperation. Das Paid‑Content‑Verfahren wurde vereinfacht, der Meldebestand wuchs, und die Printauflagen erholten sich zum Jahresende.
2021
ePaper, Paid-Content und INFOnline Measurement base
Der erneute Lockdown führte zu einem Rückgang der Verkäufe von Zeitungen und Zeitschriften und die digitalen Vertriebskanäle der Medienhäuser gewannen an Bedeutung. Der Anteil der ePaper-Verkäufe von Zeitschriften stieg auf 1,69 Millionen. Hans-Günther Rüsch, der Bereichsleiter der IVW-Print, setzte sich zur Ruhe und Reinhard Seinsche trat seine Nachfolge in der IVW-Geschäftsstelle an. Mit dem Inkrafttreten des Telekommunikation -Telemedien-Datenschutz-Gesetzes (TTDSG) verbesserte die INFOnline ihr datenschutzkonformes Messverfahren auf INFOnline Measurement base und im Oktober startete die Migration auf den neuen INFOnline Measurement Manager.
2022
neue Dashboards und 25 Jahre IVW Digital
Die Bereiche Print & ePublishing und Digital veröffentlichen Ihre Daten in neuen Dashboards. Zum 25‑jährigen Jubiläum der IVW Digital nutzten bereits rund drei Viertel der etwa 1.200 Angebote das INFOnline-Messsystem.
2023
Satzungsänderung und erster KI-Einsatz im IVW-Audit
Im Mai verabschiedet der Verwaltungsrat eine Satzungsänderung, die den Tätigkeitsbereich der IVW im Rahmen ihrer Mitgliedschaft auf werbefreie Medien erweitert. Seit September setzt die IVW ein KI-Tool zur teilautomatisierten Auditierung für Online-Angebote ein.
2024
neue Plattform für Quartalsausweisung und Online - Nutzungsindex (ONIX)
Die IVW Printabteilung entwickelte ein neues Dashboard für die Quartalsausweisung für Zeitungen und Zeitschriften und führte die Kategorie „Abo mit bis zu 50% Rabatt“ für Tageszeitungen ein. Um die Transparenz im deutschen Onlinemarkt zu erhöhen, veröffentlichte die IVW im Sommer erstmals einen Online-Nutzungsindex (ONIX) auf Basis der von der IVW auditierten Online-Angebote.
2025
neues Weiterbildungsangebot, Newsletter Zertifizierung und weitere Messdienstleister
Die IVW startete Weiterbildungs‑Webinare für Mitglieder, zunächst mit Fokus auf Print, ePaper und Paid Content. Im Sommer initiierten die Delegierten im Organisationsausschuss Presse die Zertifizierung von Newslettern und verabschiedeten Richtlinien sowie die Beitragsordnung. Die Gremienmitglieder des Organisationsausschuss Online-Medien beschlossen die Öffnung für weitere Messdienstleister und die Abteilung Digital prüfte eine Zertifizierung des Messdienstleisters Piano Software.
2026
Relaunch der IVW-Webseite und Start des Meldeverfahrens Newsletter
Im April veröffentlicht die IVW erstmals Zahlen zur Verbreitung von Newslettern und Carsten Dorn wird neuer stellvertretender Vorsitzender des IVW-Verwaltungsrats. Im Juli erfolgt der Relaunch der IVW-Webseite mit integriertem Newsletter-Verfahren, einem modernen Design und besserer Bedienbarkeit.